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Wiernsheim beschert Derdingen ein SPD-Erlebnis

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Eine deutliche Klatsche mussten die Luftgewehrschützen am Bundestagswahltag auf dem Hagenrain einstecken. Bereits in diesem ersten Wettkampf der neuen Runde wurden uns unsere Grenzen überdeutlich aufgezeigt und eventuelle Hoffnungen, in diesem Jahr etwas mehr reissen zu können als im letzten Jahr, wurden zerstört: auch in dieser Saison wird man über eine Mittelfeldposition nicht hinaus kommen.

Während die Freunde aus Wiernsheim mit einem Mannschaftsergebnis von 1441 Punkten den Wettkampf in etwa auf Vorjahresniveau beendeten, kamen wir lediglich auf 1344 Punkte: das sind 30 Punkte weniger als unser letztjährige Durchschnitt.

Oder, um es in Politikerdeutsch zu sagen: Wir haben einen wahnsinnig engagierten Wettkampf geführt und dabei ungemein gewonnen an Erfahrung und Anschauung. Gleichzeitig erkennt der Fachmann aber auch das ungeahnte Potential, das in unserer Mannschaft steckt und nur darauf wartet, geweckt zu werden. Es gilt nun die Zeit in der Opposition zu nutzen, die gemachten Fehler zu analysieren und bereits im nächsten Wettkampf zu zeigen, dass man uns nicht zu früh abschreiben darf.

Naja, wir sind Schützen und keine Politiker. Also sagen wir es direkt: der Wettkampf war eine Schwache und Peinliche Demonstration unseres Könnens, denn wir blieben alle mindestens 10 Punkte unter unseren Möglichkeiten. Damit hätten wir zwar immer noch nicht gewonnen, aber die Niederlage wäre nicht so deutlich ausgefallen.

Das tolle Mannschaftsergebnis von Wiernsheim basiert natürlich auf tollen Einzelergebnissen. Mit Willi Gille reiste der zweitplazierte der letztjährigen Einzelwertung an und unterstrich mit 375 Punkten, dass er dieses Jahr gerne einen Platz weiter vorne landen würde. Eberhard Wind steuerte 366, Gerd Heilig 353 und Bernd Weigmann 347 Punkte zum hervorragenden Mannschaftsergebnis bei.

Beim Derdinger Team brachten Peter Rempp 358 und Harald Weisert 342 Punkte. Von Thomas Schelling kamen 323 und 321 Punkte brachte Wilfried Servay vom Stand zur Auswertung. Schauen wir, dass wir bereits in 2 Wochen wieder auf heimischem Stand ein höheres Ergebnis erzielen können.